Rückblick: 50 Jahre Mondlandung

Am Donnerstag, 30. Mai 2019 feierten wir mit über 1.000 Besuchern und Gästen in unserer Raumfahrtausstellung das 50. Jubiläum der ersten Mondlandung. Monatelang wurde mit den unterschiedlichsten Einrichtungen und Personen daran gefeilt, denn der besondere Jahrestag sollte natürlich gebührend gefeiert werden. Neben dem zukünftigen ESA Astronauten Matthias Maurer bekamen wir auch die Zusage des Apollo 16 Astronauten Charlie Duke. Somit war klar, dass wir ein abwechslungsreiches Programm über die Mondmissionen gestalten konnten.

Charlie Duke war zwar nicht der erste Mensch auf dem Mond, aber der bisher jüngste (Mission Apollo 16). In seiner Funktion als CapCom bekam er die entscheidenden Momente unmittelbar vor und während der ersten Mondlandung am 20. Juli 1969 hautnah mit und er war  der einzige Mensch, der in diesen entscheidenden Augenblicken mit Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin reden durfte. Der Moonwalker reiste bereits am Dienstag mit seiner Frau an. Neben den ersten Presseterminen war auch noch genug Zeit sich mit Ausstellungsleiter Gerhard Daum das Museum anzuschauen. Und auch bei seinem dritten Besuch in Speyer war die Begeisterung für die Ausstellung ungebrochen. 


Dass es am 30. Mai bei der öffentlichen Veranstaltung im Museum voll werden könnte versprachen schon die zahlreichen E-Mail und Telefonanfragen. Der Morgen galt ganz den Medien. Vor und auf unserer Mondlandschaft wurden TV und Radioberichte aufgezeichnet, sowie Interviews für Tageszeitungen geführt. Nach dem Mittagessen (passend zur Jahreszeit gab es Spargel und Erdbeeren) machten sich die Astronauten Duke und Maurer auf den Weg in die gut gefüllte Raumfahrthalle. Die 600 Sitzplätze für die Besucher waren alle belegt und auch die Stehplätze auf den verschiedenen Emporen und im unteren Bereich der Halle füllten sich zunehmend. Um 14.00 Uhr ging es dann los. Die Raumfähre BURAN und das Trainingsmodul Spacelab gaben der Bühne den passenden Rahmen für die Begrüßung durch Museumspräsident Hermann Layher und den darauf folgenden Vorträgen von Ausstellungsleiter Gerhard Daum, Moonwalker Charlie Duke und ESA Astronaut Matthias Maurer.

Highlight des Programms war ohne Zweifel der Vortrag von Charlie Duke. Er berichtete über die Apollo 11 und 16 Missionen mit eine Intensität und Begeisterung, als wenn es erst gestern gewesen wäre. Durch seine charmante und humorvolle Art zog er die Gäste schnell in seinen Bann. Wie gut es dem Publikum gefiel konnte man deutlich am Applaus und am Standing Ovation erkennen.

In Sachen Charme und Begeisterung hielt Matthias Maurer locker mit Charlie Duke mit. Auch wenn er selbst noch nicht im All war begeisterte der gebürtige Saarländer mit spannenden Berichten seines Trainings. Zum Abschluss kamen die drei Herren bei einer Talkrunde auch untereinander ins Gespräch und plauderten über die vergangenen Mondmissionen sowie die Zukunft der bemannten Raumfahrt und Möglichkeit zur Rückkehr zum Mond.

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