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Mit dem Unimog zum Concours d’Elégance et Automobile nach Monte-Carlo

Der blaue Mercedes Benz 680 S Baujahr 1928 vom Technik Museum Sinsheim wurde zu dem exklusiven Concours d’Elégance et Automobile á Monte-Carlo Ende Juni 2019 geladen. Da Anke und Markus, zwei weitere Museumsmitglieder, mit ihren Fahrzeugen ebenfalls an dieser einmaligen Veranstaltung teilnehmen durften, konnten wir uns schnell auf einen gemeinsamen Transport verständigen. Nur: Drei Autos auf einem geschlossenen LKW schauen komisch aus - ausgelegt ist solcher doch für vier Fahrzeuge … und mit den Kompressorwagen in Monaco rumfahren bei dem unglaublichen Verkehrsaufkommen? Nein Danke! Also was nun? Ein kleines, wendiges Fahrzeug für Gepäck und Passagiere wäre ideal. Viel Platz war auf dem LKW nicht mehr, da die großen Mercedes sperrig sind. Der kleine, schnuckelig, originale Mercedes Unimog Typ 401 von 1953 passte noch rückwärts drauf: mit abgeklappter Frontscheibe und abgebauten Seitenteilen. Gesagt, getan!

Am 24. Juni 2019 startete der Transport vom Technik Museum Sinsheim nach Monaco. Die Monegassen und der Veranstalter staunten nicht schlecht, als dort die Klappe des LKWs geöffnet wurde: Was ist denn das? Ein Unimog-Haustier auf „unserem“ Concours d’Elégance? So etwas wurde doch nicht eingeladen! Nein, geladen war der Unimog nicht, aber irgendeine Verwendung würde sich schon finden… Keine halbe Stunde später kam sein erster großer Auftritt: Die Concours-Fahrzeuge wurden am Tennisclub von Monaco entladen und sollten auf eigener Achse ohne Stadtplan, Wegbeschreibung oder Vorausfahrzeug direkt vor das Casino in Monte-Carlo fahren. Zum Glück kennt sich unser Museumsmitglied Niklas hervorragend in Monaco aus. Ab ging die Post: Der Unimog voraus, dahinter der Mercedes 28/95 Phaeton, gefolgt vom Mercedes 680 S und dem Mercedes SSK im Schlepptau einmal quer durch Monaco… Die monegassische Polizei musste zweimal hinschauen, als diese Kolonne um den Kreisverkehr kam - sie haben kurz die Richtung gewiesen, dann ging es weiter durch die Häuserschlucht von Monaco. Nein, ja nicht in den Tunnel! Vorher links ab zum Casino, das wir nach kurzer Fahrt ohne Ampel erreicht haben. Geschafft!

Doch wohin mit dem Unimog? Er durfte natürlich nicht mit auf das abgesperrte Concours-Gelände. Zum Glück gab es Parkplätze direkt vor dem Hotel. Schnell hatten wir dort eine Parklücke gefunden. Der Hotel-Page wollte uns sofort wegjagen: „Please move the car“ Wie?? Unser Unimog darf hier nicht stehen? Wir sind doch Hotelgäste! Naja, es gibt immer eine Lösung – schließlich parken die Pagen ja die Autos für die Hotelgäste: Der völlig fassungslose Blick des Hotelangestellten, als er den Unimogschlüssel in die Hand gedrückt bekommen hat, war unbeschreiblich!!! Auf einmal war es überhaupt kein Problem, dass der Unimog direkt vor dem Casino und dem Hotel zwischen den großen Limousinen der Gäste geparkt war. Endlich konnten wir uns eine kühle Erfrischung gönnen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es die heißesten Tage seit 50 Jahren in Monaco mit über 40° C im Schatten waren und keine Getränke weit und breit….

Der nächste Tag startete mit einer Tour der Concours-Fahrzeuge durch die Berge auf den Spuren der klassischen Rallye Monte-Carlo rund um Monaco. Bei den tropischen Temperaturen haben wir uns dazu entschieden, den Unimog in die Tiefgarage zu stellen und auch die beiden Mercedes 28/95 sowie den S-Wagen stehen zu lassen. Völlig entspannt sind wir mit einem modernen Auto zur Mittagsrast gefahren. Die Tage waren prall gefüllt mit Concours Veranstaltungen, Jury- und Presseterminen, Fahrzeugpräsentationen und sehr schönen Abendveranstaltungen. Am Sonntag stand das Highlight auf dem Programm: Ein Corso aller 50 einzigartigen Fahrzeuge, die für den Concours ausgewählt waren, zum Empfang im Fürstenpalast von Monaco! Eskortiert von Polizeimotorrädern durften immer zehn Autos unter Missachtung jeglicher Verkehrsregeln direkt vom Casino hoch zum Fürstenpalast fahren. In dieser traumhaft schönen Umgebung wurden die Fahrzeuge aufgereiht zu der mit Spannung erwarteten Prämierung des jeweils klassenbesten Fahrzeuges. Die Hausherrin, Fürstin Charlene von Monaco, übergab die Preise persönlich und entschuldigte Fürst Albert, der im Ausland weilte. In der Kategorie Plein Soleil gewann Anke mit dem Mercedes 28/95 Phaeton, Baujahr 1914 den 1. Preis. In der Kategorie Dans le Vent ging der 1. Preis an Markus mit seinem Mercedes SSK Baujahr 1929! Was für eine gigantische Quote: Wir sind mit 3 ½ Fahrzeugen angereist und waren mit 2 davon Klassensieger! Leider ging unser Mercedes S-Wagen leer aus…und unser Unimog durfte nicht einmal mit zur Prämierung…

Viel zu schnell gingen diese herrlichen Tage zu Ende. Am Hotel erwartete uns endlich wieder unser Unimog! Wir parkten unsere drei Concours-Autos direkt vor dem Gasthaus, um unser Gepäck zu holen und standen sogleich vor der nächsten Herausforderung: Wie sollen wir das umfangreiche Gepäck von 6 Personen zum Verladeparkplatz und dem LKW bringen? Die Pagen waren fassungslos, als wir vorschlugen, alles Gepäck auf die Pritsche des Unimogs zu laden! Vollgepackt bis oben hin sind wir dann - wie bei unserer Ankunft - in Kolonne quer durch Monaco mit dem Unimog als Vorausfahrzeug bis zum Monte-Carlo-County-Club gefahren. Nein, so eine Karawane sahen die Monegassen noch nie! Egal ob als Lotse oder als Lastesel: Zum Glück hatten wir unseren Unimog dabei! Ohne das treue „Haustier“ wären wir schon aufgeschmissen gewesen…

With the Unimog to the Concours d'Elégance et Automobile at Monte Carlo

The blue Mercedes Benz 680 S, model of 1928, of the Technik Museum Sinsheim was invited to attend the exclusive Concours d'Elégance et Automobile à Monte-Carlo, in late June of 2019. Since Anke and Markus, two further members of the museum had also been admitted to participate in this unique event it did not take us long to arrange a common transport. Only three cars on a covered tuck would look a bit funny since it is designed for four vehicles... And to take the compressor cars around Monaco with the volume of traffic there? No, thank you! So, what next? A small, manoeuvrable vehicle for luggage and passengers would be ideal... The truck did not leave much more room since the large Mercedes cars are rather bulky. The small, cute original Mercedes Unimog Type 401, model of 1953, will still fit backwards if the windscreen is folded down and the side panels removed ... no sooner said than done!

On 24th June 2019 the transport started from the Technik Museum Sinsheim to Monaco. Monégasques and organiser were quite amazed when the hatch of the truck was opened there: What is that? A Unimog pet on “our” Concours d'Elégance? Something like that was not invited! No, although the Unimog had not been invited there must be some use for it. And no more than half an hour later it made its impressive appearance: The Concours vehicles were unloaded at the Tennis Club of Monaco and scheduled to drive on their own wheels, without city map, turn-by-turn directions or guide car directly to the front of the Casino of Monte-Carlo. Fortunately, Niklas, a further member of the museum, is absolutely familiar with the traffic situation in Monaco. And here we go: The Unimog in front, then the Mercedes 28/25 Phaeton, followed by the Mercedes 680 S and the Mercedes SSK in tow were traversing Monaco... Fortunately, we had the Unimog in front as a scout: The police of Monaco was taken aback when they saw this convoy navigating the roundabout – they just indicated the direction, and on it went through the street canyons of Monaco. No, avoid the tunnel by all means! Before that take a left to the Casino that we reached after a short drive without traffic lights. Well done!

But where to leave the Unimog? It was not permitted, of course, to take it along onto the cordoned Concourse area. There was a parking site directly in front of our hotel where we soon found a space. The bellboy wanted to chase us off right away: “Please move the car” What ?? Our Unimog may not stay here? We are guests of the hotel, after all! Well, there is always a solution – the bellboys use to park the cars for hotel guests. The totally perplexed face of the attendant when the car for the Unimog was handed to him was priceless!! All at once it was no problem at all to park the Unimog directly in front of the Casino and the hotel between the big limos of the guests. And finally we could take care of ordering our drink. With 40° C in the shade it was the hottest day in Monaco for the last 50 years and no drinks in sight.

The next day started with a tour of the Concours vehicles through the mountains on the trail of the classic Rally Monte-Carlo around Monaco. Considering the tropical temperatures we decided to put the Unimog into the basement car park and to also leave the two Mercedes 28/95 and the S-car behind. Quite relaxed we drove to the midday picnic with a modern car. The next day was take up entirely by Concours functions, jury- and press appointments, car presentations and beautiful evening events at the Hotel de Paris and the Casino. The programme for Sunday brought the highlight: A Corso of all of the unique vehicles which had been chosen for the Concours, to attend a reception at the principality palace. Disregarding any traffic rules and escorted by police motorcycles, a batch of ten cars each was permitted to drive directly from the Casino up to the palace. In this delightful scenery the cars were presented by the drivers to await with baited breath the award of each best vehicle in its class. The lady of the manor, Princess Charlene of Monaco, awarded the prices personally, excusing Prince Albert, who was staying abroad. The First Price in the category Plein Soleil was won by Anke with the Mercedes 28/95 Phaeton, model of 1914. The First Price in the category Dans le Vent was won by Markus with his Mercedes SSK, model of 1929. What a gigantic result: we went there with 3 ½ cars, two of which were the winners in their class! To our regret, our Mercedes S-car came away empty handed and our Unimog was not even allowed to take part in the award ceremony...

All to soon these wonderful days came to an end. Our Unimog was finally waiting for us again! We parked our three Concours cars directly in front of the hotel to get our luggage but were promptly confronted with a big problem: How to ferry our voluminous luggage for 6 persons to the loading area and the truck? The bellboys were stunned at our suggestion to load the entire luggage unto the platform of the Unimog! Fully loaded top to bottom – just as on our arrival – we then traversed Monaco in line, with the Unimog as leading, vehicle up to the Monte-Carlo-Country-Club. Well, a caravan like this had never been seen by the people of Monaco before! Whether as a guide or a pack-donkey: We were just lucky to have our Unimog along! Without this faithful companion we just would have been stranded . . .

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